10 Juli 2019

Startschuss für den Werksneubau in Aldingen

Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge investiert über 6 Millionen Euro

Kapazitäten werden verdoppelt und neue Arbeitsplätze geschaffen

ALDINGEN. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 6 Millionen Euro investiert die Hommel+Keller Präzisionswerkzeug GmbH in den Standort Aldingen und baut aufgrund von Kapazitätsengpässen einen neuen Firmensitz mit erweiterten Produktionsflächen. Damit schafft der Weltmarktführer für Rändelwerkzeuge auch Platz für neue Arbeitsplätze und bekennt sich ein weiteres Mal deutlich zur Region.

Foto 1: Der Spatenstich zum neuen Werksgebäude in Aldingen ist ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte. Er sichert die Zukunft des Unternehmens und die Arbeitsplätze in dieser Region (von links): Thomas Brüninghoff (Brüninghoff GmbH & Co. KG), Jörg Rosenfelder (Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH), Ralf Fahrländer (Bürgermeister von Aldingen), Adrian Sunderer (Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH), Sigmund Grimm (Geschäftsführer der Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH), Simone Stoffel (Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH), Rainer Faller (Briese Baumanagement GmbH) und Clemens Dahlhaus (Brüninghoff GmbH & Co. KG)

Die Firmengeschichte beginnt 1926 mit der Übernahme der Messwerkzeuge Aldingen GmbH und ihrer ungefähr 20 Mitarbeiter. Über neun Jahrzehnte entwickelte sich die Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH zu einem der weltweit führenden Hersteller für Rändel- und Beschriftungstechnik. Besonders in der Großserienfertigung überzeugen die Werkzeuge auf der ganzen Welt. Zwei weitere Produktsparten – Glättewerkzeuge und Verzahnungstechnik – erweitern das Portfolio und stellen die Weichen für weiteres Wachstum. Heute ist Hommel+Keller ein international agierendes Unternehmen mit fast 60 Mitarbeitern und einem beeindruckenden Maschinenpark auf höchstem technischen Niveau. Ein Händlernetz mit geschulten Ansprechpartnern in über 50 Ländern sorgt dabei für einen umfassenden und kompetenten Service in vielen verschiedenen Sprachen auf allen Kontinenten.

Sigmund Grimm, Geschäftsführer der Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH: „Wir sind auf Wachstumskurs und erreichen nun den Punkt, an dem wir aufgrund der steigenden Nachfrage größere Kapazitäten brauchen, denn wir platzen förmlich aus allen Nähten. Zudem folgt so nach der organisatorischen Aufteilung des Hommel+Keller-Firmenverbunds nun auch die räumliche Trennung der Unternehmen.“ 2017 entschieden sich die damaligen Gesellschafter Sigmund Grimm und Peter Keller für eine neue strategische Ausrichtung. Die beiden Produktsparten „Präzisionswerkzeuge“ sowie „Beschichtung und Härterei“ firmierten bis dato gemeinsam unter der Hommel+Keller Gruppe, hatten sich jedoch über die Jahrzehnte zu eigenständigen Geschäftsbereichen entwickelt. So war die gesellschaftsrechtliche Trennung der nächste konsequente Schritt, um die Weichen für zukünftiges Wachstum zu stellen.

Foto 2: Überraschung zum Spatenstich: Eine Mitarbeiterin der Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH verwöhnte die Kollegen und Feiernden mit einer selbstgebackenen Torte.

Bilder Gebäude

Foto 3: Die Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge GmbH steht für über 90 Jahre Erfahrung in der Metallbearbeitung. Mit Leidenschaft und Erfindergeist hat sich Hommel+Keller zu einem global agierenden Unternehmen entwickelt. Mutige Entscheidungen und stetige Investitionen schaffen die Grundlage der Meilensteine in der Unternehmensgeschichte. 

Die bürokratischen Hürden für den Neubau hat Hommel+Keller Präzisionswerkzeuge erfolgreich genommen. Die Pläne für die Gebäude sind fertig, die Finanzierung geklärt und die Genehmigungen erteilt. Die Erdarbeiten haben nun begonnen, und der Umzug von der Brunnenstraße in den Nagelsee soll dann planmäßig im März 2020 erfolgen.

Im neuen Werk sind für Produktion und Lager 2.000 m2 eingeplant und für die Verwaltung nochmal 1.000 m2 – eine Verdopplung der jetzigen Gebäudeflächen. Ein erweitertes Entwicklungszentrum, großzügige Kommunikations- und Begegnungsflächen für die Mitarbeiter runden das Projekt optimal ab. „Dabei vergrößern wir nicht nur unsere räumlichen Kapazitäten, sondern schaffen ab Januar 2020 auch neue Arbeitsplätze“, ergänzt Sigmund Grimm. Auch an eine Reserve für künftige Erweiterungen haben die Werkzeugexperten gedacht: Bei einer Grundstücksgröße von 8.900 m2 bleiben Freiflächen, die zu einer weiteren Verdoppelung der Kapazitäten dienen können.